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1X2 System Wetten – Wetten auf den Underdog


Wir veröffentlichen jedes Jahr HDA (Home Draw Away) Simulationstabellen, und im heutigen Artikel geht’s ums Wetten auf den Underdog, d.h. den Außenseiter, insbesondere die Gastmannschaft.

Ein Beispielspiel dieser speziellen Gruppe war am 23. Mai 2015 die Begegnung zwischen Mönchengladbach und Augsburg mit Wettquoten für
Heim: 1,57 Unentschieden: 5,00 und Gastsieg: 7,30.

Quotenmäßig war Mönchengladbach der eindeutige Favorit mit 1,57; und Augsburg der Underdog, jedoch haben die Jungs aus Augsburg trotz einer Quote von 7,3 gewonnen (Ergebnis: 1-3)!

Wie oft passiert so etwas?

Hier ein Screenshot aus unserer aktuellsten HDA Simulationstabelle:

BL1 Simulation Table – Betting on Away Win 2010-11 to 2014-15BL1 Simulation Tabelle – Auswärtssieg 2010-11 to 2014-15

Von insgesamt 306 Spielen letzte Saison (2014-15) hat 79 mal das Auswärtsteam gewonnen (W) – siehe obige Tabelle (falls der Text zu klein ist, einfach klicken – die Tabelle öffnet vergrößert in einem neuen Tab).

79 von 306 sind 25,8%… es passiert also nicht allzu oft, dass die Gastmannschaft gewinnt, jedoch im Schnitt alle 4 Begegnungen!

Gewinn- und Verlustzonen beim Wetten auf die Gastmannschaft

Von den ersten 6 Zeilen der obigen Tabelle sind 5 in der roten Zahlen, d.h…

Wenn der Gast als Favorit oder „gleichstark“ (Wettquoten bis 2,90) von den Buchmachern bequotet wird, gewinnt dieser seltener als die Wettquoten indizieren.

Beispielsweise die zweite Reihe der obigen Tabelle: Dieses Cluster enthält alle (83) Spiele mit Wettquoten zwischen 1,65 und 2,00 der letzten 5 Jahre, und falls die Preise „fair“ wären, sollte man erwarten, dass in dieser Gruppe so um die 55% aller Gastmannschaften gewinnen.

Dies war jedoch nicht der Fall! Von den 83 Spielen in 5 Jahren hat nur 43 mal der Gast gewonnen (also nur in 51,8% aller Fälle).

Wer sich auf’s Tippen von Favoriten festgelegt hatte, hat im Falle der Bundesliga einen Verlust eingefahren!

Wer jedoch auf die Underdogs gesetzt hätte… Derjenige hätte….

BL1 Betting on Away Win - 2010-11 to 2014-15BL1 Betting on Away Win – 2010-11 to 2014-15

Der obige Screenshot zeigt eine steil steigende Kurve ab 4,40 Wettquoten (bis 17,0).

In dieser Gruppe gab es in 5 Jahren insgesamt 462 Spiele (das Beispiel Mönchengladbach gegen Augsburg gehört dazu), von denen 88 mal die Gastmannschaft gewonnen hat – also in 19% der Spiele siegte der Gast-„Underdog“!

Im Schnitt gewinnt in dieser Gruppe jedes 5. Mal der Gast! Die durchschnittliche Wettquote betrug 6,4 – was für eine Wahrscheinlichkeit von 15,6% steht.

Der mathematische Vorteil bei den Underdogs war auf der Seite des Wettfreundes!

Warum?

Buchmacher passen Preise den Erwartungen der Öffentlichkeit an

Wettet die halbe Welt auf den „emotional gefühlten“ Favoriten, braucht man eigentlich nicht lange nachzudenken, um folgende Fragen zu beantworten:

Steigen dessen Preise oder fallen diese?
Wie setzt ein gewinnorientiertes Unternehmen seine Preise?

Gesunder Menschenverstand und Geschäftssinn diktieren: Preise hochsetzen!

Viele Kunden = hohe Nachfrage = Es ist möglich mehr Geld für’s gleiche Produkt zu verlangen!

Klingt das logisch?

Die Marktdynamik ist Folgende: Je mehr Wetten auf ein bestimmtes Ergebnis platziert werden, desto mehr senken Buchmacher die Wettquoten und erhöhen damit ihre Preise.

Einerseits ist dies ein klarer Indikator, dass dies ein Favorit ist (nicht von der Wahrscheinlichkeit, das Spiel zu gewinnen), sondern eine favoritisierte Wette der Wettkunden, und was vielen Sportfreunden wahrscheinlich nicht so klar ist: Eine fallende Wettquote ist ein steigender Preis! Man muss mehr Geld setzen, um den selben Betrag zu gewinnen. Man bekommt nicht „mehr für’s gleiche Geld“, sondern weniger!

Da die Bücher jedoch balanziert sein müssen (also ungefähr 100% Wahrscheinlichkeit reflektieren sollten), wird auf der Gegenseite der Preis gesenkt, d.h. die Wettquoten für den Underdog steigen.


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enträtselung der mathematik von buchmachern

Last Update: 15 August 2015

Kategorien:1x2 Wetten Statistik & Historische Daten Wetten mit System



19 Responses to “1X2 System Wetten – Wetten auf den Underdog”

  1. Sam
    6 August 2016 at 2:12 pm #

    ja ich weiß, dass dein Mann hier keine Quoten berechnet, aber wenn man Prozentzahlen ermittelt hat, kann man sie ja leicht umrechnen.

    Dein Mann hat aufgezeigt, dass man vorteile haben kann – indem man auf Halbzeitmärkte Wettet, das hattest du ja auch schon geschrieben, bei diesem Artikel auf Seite zwei.

    Aber die Vorgehensweise ist es, die ich gerade in Frage gestellt habe – So wie dein Mann es gemacht hat, reicht es bestimmt nicht aus ( ich weiß, er wollte mit diesem Artikel auch nur was aufzeigen) meine einfache frage, sollte man für die Halbzeit wetten so vorgehen, wie im Kurs für over/under beschrieben? In diesem Artikel hattest du geschrieben, das man hier evtl. gut layen kann. Das würde ich gerne machen, aber wenn möglich auch ohne Wettbörse – kannst du mir erklären, wie ich eine Lay Wette auf den 1×2 Markt umrechnen kann? Also wie viel Einsatz ich letzendlich z.b. auf 1 und auf 2 setzen müsste, um das gleiche zu gewinnen. Du hattest dies mal in einem Artikel erklärt – sie nennen sich Dutch wetten, glaube ich, aber da war es nicht so ausführlich erklärt.

    Ich hoffe, du hast mich jetzt ein bisschen verstanden.

    Beste grüße
    Sam

    • Soccerwidow
      6 August 2016 at 3:12 pm #

      Hi Sam,

      ein Artikel, der Dutch-Wetten erklärt, steht seit Ewigkeiten auf meiner To-Do-Liste, so wie 350+ andere Jobs.

      Eins nach dem anderen. Ich kann nicht hexen.

      Hier ist ein Artikel, der eventuell weiterhilft: Alternatives to Lay Betting

      LG,
      Elena

    • Soccerwidow
      6 August 2016 at 12:52 pm #

      Hi Sam,

      ich weiß immer noch nicht, was du mit “pauschal rechnen” meinst.

      Der Artikel, auf den du Bezug nimmst, ist einfach nur ein Artikel, der Fakten aufzeigt, die meinem Mann aufgefallen sind, als er an den HDA Tabellen gearbeitet hat. Er kalkuliert dort keine Wettquoten.

      Ich hab‘ ihn gerade gefragt, er weiß auch nicht, was du meinen könntest.

      Es ist ein sehr allgemeiner Artikel, der Ligas miteinander vergleicht. Du müsstest bitte deine Frage genauer formulieren.

      Grundsätzlich gesprochen… jede Liga hat andere Verteilungen. Die Verteilung der Ergebnisse innerhalb einer Liga ähneln sich jahraus, jahrein. Wenn man aber die einzelnen Teams betrachtet, schwanken diese enorm.

      Das gilt für Tore, und natürlich auch für 1×2 Ergebnisse.

      Bei den 1×2-Wetten kommt noch hinzu, dass die Teams mit unterschiedlich hohen Tordifferenzen gewinnen (oder verlieren).

      Du kannst den Ansatz aus dem Tore-Kurs verwenden, um 1×2 Wettquoten für einzelne Spiele zu berechnen, es kommt da aber noch als Korrekturfaktor Tordifferenzen hinzu (und ein paar weitere Korrekturfaktoren). Es geht hier allerdings zu weit, dass alles im Detail zu erläutern. Das ist ein ganzer Kurs!

  2. Sam
    5 August 2016 at 9:46 am #

    Hey Soccerwidow,

    vielen Dank für den Tipp „F5“.

    Dein Mann hat mal ein Artikel bezüglich der Halbzeitmärkte geschrieben und dort hat er aber Pauschal gerechnet und so seine Quote bekommmen.

    Kann man das so Pauschal übernehmen oder sollte man lieber die Quote für z.B. Bayern und Bremen bzw. jedes Team individuell berechnen und dann miteinander vergleichen/verrechnen.

    • Soccerwidow
      6 August 2016 at 9:20 am #

      Hallo Sam,

      du musst mir mal bitte den Link zum Artikel geben, den du meinst. Ich weiß nicht, was du mit „pauschal rechnen“ meinst.

      Wir rechnen eigentlich nichts „pauschal“. Meinst du „estimate“ also „überschlagen“?

      LG,
      Fußballwitwe

  3. Sam
    3 August 2016 at 8:48 pm #

    Hey Elena,

    noch eine Frage – in diesem Artikel sagst du, dass man sich auch mal die Halbzeitmärkte angucken sollte – In den HDAFU Tabellen, sind da auch Halbzeitstatistiken mit drin?

    Beste Grüße
    Sam

    • Soccerwidow
      4 August 2016 at 7:55 am #

      Hi Sam,

      wir hatten die Halbzeitmärkte bis diese Saison mit im Angebot. Da sich dafür jedoch viel zu wenige Interessenten (d.h. Käufer) gefunden hatten, sind diese aus unserem Angebot gestrichen.

      Bei Halbzeitmärkten das Problem ist, dass wir jemanden einstellen (und bezahlen) müssen, der die Daten manuell erfasst. Das ausgegebene Geld muss durch den Verkauf wieder reinkommen.

      Sorry, es war für uns ein Verlustgeschäft und daher gibt’s keine Halbzeitmärkte mehr.

      LG,
      Fußballwitwe

  4. Roman
    2 September 2015 at 7:23 am #

    Sorry für einige Rechstschreibungsfehler: die Gedanke statt der Gedanke etc. Die Konzentration vom Einschlafen….
    LG

  5. Roman
    1 September 2015 at 9:37 pm #

    Hi Fussballwitwe zur späten Stunde,

    ich möchte nochmals zum Thema Portofolio kommen. Diesmal denke ich über CS-Portofolio aus sämtlichen Teams mit statistisch abweichendem Verhalten. Es habe z.B. so ein Team aus der PL mich angeschaut. Die produzierten in letzten 200 PL Spielen ca.25 0:0 Enderbenissen. Die faire Quote liegt by ca.7,88. Die Marktquoten aber zeigen immer value. NIcht besoders viel aber doch das Vorteil liegt beim Wettfreund. Ich denke mir, daß auf der Welt weit mehr als nur so eine Mannschaft zu finden wäre.
    Die Gedanke dabei ist desselbe. Die Wettanbieter ermitteln eigenen correkt score Quoten aufgrund von statistischen Aufhebungen für die ganze Liga und nicht speziell für jede einzelne Mannschaft. Dafür wäre es zu aufwendig. Deswegen gibt s hier und dort die Quoten Fehler bei einigen Teams mit stabil abweichendem Verhalten.
    Ich meine, wenn in Hinsicht auf HDA systematisches Wetten keine Garantie gibt, daß die Portofolio Teams in 5-6-oder siebtem Jahr das gleiche Muster behalten, dann sollten 200 Spiele bei CS-Ermittlung genug sein, um festzustellen, daß man sich auch im sibtem Jahr auf ausgewählte Mannschaft verlassen kann. Ich vemute daß CS Verhalten konservativer ist als HDA-Verhalten und ändert sich langsamer.
    Würde mich sehr für die Meinung von Fussballwitwe interessieren..
    LG Roman
    Oder irre ich mich an irgendeiner Stelle?

  6. Timo
    29 August 2015 at 11:28 am #

    Hallo Fussballwitwe,
    als recht neuer Leser dieser Seite habe ich sehr interessante Artikel zum Thema Fußballwetten entnehmen können.
    Zum Thema „Wetten auf den Underdog“ stellt sich mir die Frage welche Quoten als Grundlagen für die Berechnungen dienen.
    Dienen die Quoten eines bestimmten Buchmachers als Berechnungsgrundlage, sind es Durchschnittsquoten unterschiedlicher Buchmacher oder handelt es sich sogar um die häufig etwas höheren Quoten von Wettbörsen.
    Viele Grüße Timo

    • Soccerwidow
      30 August 2015 at 7:09 am #

      Die HDA Simulationen beruhen auf den max. Wetquoten kurz vor Kick Off, da diese sich weitaus weniger ändern als die Durchschnittswettquote, die permanent fluktuiert.

      Schau‘ mal in den nächsten Tagen auf Soccerwidow.com vorbei. Mein Mann hat zu diesem Thema gerade einen neuen Artikel in Vorbereitung.

  7. markus
    21 August 2015 at 9:15 am #

    glg aus wien, markus

  8. Markus
    21 August 2015 at 9:14 am #

    Hallihallo Fussballwitwe,
    sehr gerne lese und durchstöbere ich diese Website. viele fragen wurden beantwortet – manchmal wurden auch alle Klarheiten beseitigt!;-) und eine grundlegende skepzis bzgl historischen fussballdaten und die daraus errechneten Wahrscheinlichkeiten!
    wie Buchmacher ihre Quoten berechnen ist das eine, wie aber berechnet man die eintrittswahrscheinlichkeit?!? nur aufgrund historischer Daten? das mag und mag einfach nicht in meinen kopf hinein – viele weiche Faktoren spielen doch auch eine rolle…!hmmm
    und wenn ich mir das morgige spiel Middlesbrough gegen Bristol City ansehe verstehe ich die Quoten und die buchmacherwelt sowieso nicht mehr…!:-/
    1,55 – 4,0 – 6,0 Middlesborouh hat dieses Duell in den letzten jahren daheim noch nie für sich entscheiden können… hat aber solch eine Quote?!? ich versteh es nicht…

  9. Roman
    11 August 2015 at 10:40 am #

    Vielen Dank!. Sehr nett!

    Was anderes: nachdem ich den Artikel nochmals gelesen habe stoß ich zufällig auf ein auch interessantes Stoff im Netz: Guck mal bei Gelegenheit den Artikel:
    „Sind bestimmte Quoten für Fussballwetten profitabel?“ von der wettstern.com/fussballwetten-info/strategie-auf-wettquote mit statistischen Auswertungen für 3 Spielzeiten aus großen europäischen Ligen.

    Es gibt zumindestens zu denken…
    LG Roman

  10. Roman
    11 August 2015 at 9:05 am #

    Hi Fussballwitwe,

    ich benutze die euch bekannte mail Adresse und hoffe, daß mein Komment erscheint.
    Klar,verführerisch, anschaunlich, überzeugend wirkend.
    Aberrrrrrrrr…
    Schon wieder wird 5-Jahre Statistik als Fundament für die neue Ideen benutzt. Gibt es die gleiche Verteilung in einem längerem Zeitraum: 7-10-15-20 J.? Zumindestens in großen Ligen.
    Ich frage nur, weil es könnte sich mal wieder als Denkfehler erweisen und das will natürlich keiner. Man lernt ja bekanntlich aus eigenen Fehler und zieht dabei die Konsiquenzen, um in Zukunft sich unnötige und nicht zielführende Arbeit zu ersparen und treue Follower weniger bis gar nichts zu enttäuschen . Ob es nicht zu schnell mit dem Verkaufs-Angebot läuft? Ist eine Testphase mit befriedigenden Ergebnissen schon gelaufen, so wie es mit jedem neuen Produkt, egal in welcher Branche sein sollte? Oder gelten für die Zocker-Branche diese Marketing-Regeln nicht?
    Fragen über Fragen…Sorry aber ich wünsche dem Blog so viel Erfolg wie es nur möglich wäre
    Vielen Dank in voraus und liebe Grüße
    Roman

    • Soccerwidow
      11 August 2015 at 9:45 am #

      Hi Roman,

      hänge dich mal nicht so sehr über dem Begriff „Denkfehler“ auf.

      Die HDA Tabellen sind genau das, was sie vor 5 Jahren waren, nur mit erheblich mehr Inhalt.

      Vor 5 Jahren hatte ich „nur“ die Teams simuliert… was würde passieren, wenn man… das ganze Jahr beispielsweise nur auf Bayern wettet und auch die Artikel waren nur zu diesem Thema.

      Die neuen Tabellen beinhalten immer noch die Team Simulationen, haben aber nun auch Simulationen wie beispielsweise… was würde passieren, wenn… man das ganze Jahr auf Favoritenquoten wettet.

      Das war mein „Denkfehler“… nicht an solch eine Simulation schon vor 5 Jahren gedacht zu haben.

      Es gibt übrigens eine „Freebie“ HDAFU Tabelle zum Download…

      < << >>> Singapore S-League – Full-Time < << >>>

      Einfach auf obigen Link klicken. Es öffnet sich die Singapur S-League – 2010-14 – Vollzeit HDAFU Tabelle für Kauf. Dort den Rabatt (Coupon) code: FREEBIE (alles Großbuchstaben) eingeben und auf ‚Einkaufswagen aktualisieren‘ (update cart) klicken.

      Der Preis wird dann sofort auf £ 0,00 abgeändert. Dann auf „Weiter zur Kasse ‚ (continue checkout) klicken.

      Der letzte Schritt ist die Eingabe des Namens und Email-Adresse für unser automatisches System die Datei per E-Mail an den Empfänger auszuliefern.

  11. Roman
    7 August 2015 at 8:21 am #

    Hi Fussballwitwe,

    ich bin Stammleser und auch (teilweise) Nutzer vom geballten Wissen des Bloges. Gab es auch ein Schriftverkehr mit Robert bez. Sommerligen-Angebot.
    Man identifizierte so viel wie möglich Teams, die über 5 Jahre ständig gewinnbringende Quoten gehabt haben. Es ging um value-Findung. Und dann stellte man ein Portofolio aus diesen Teams zusammen. Es war eine Übertragung aus dem Aktienmarkt Geschäft. Es sollte funktionieren wie z.B. bei DAX usw. funktioniert.
    Einige Teams fallen dabei durch was breits im System einkalkuliert ist aber die Masse sollte eigentlich die Sache retten und am ende ein Gewinn fleißigem Wettfreund bringen.

    Ich möchte fragen, ob Portofolio aus value Mannschaften ein Fehler war und dieses Konstrukt auf einem Denkfehler gebaut wurde?
    So habe ich einige Passagen aus diesem Artikel verstanden.Z.B.“…Es ist unmöglich (oder fast unmöglich) ein Wettsystem auf einzelnen Mannschaften aufzubauen… „- Zitatende.
    Und diese Stelle: Damals hatten wir uns noch auf die Auswahl einzelner Mannschaften konzentriert. Rückblickend betrachtend, war dies jedoch ein Denkfehler. „…Denn keine Mannschaft folgt jahraus jahrein denselben statistischen Mustern…“
    Gibt es statistisch signifikante Bestätigung, daß es ein Fehler gewesen einzunehmen, daß wenn auch einige Mannschaften auf den Muster letzten 5 Jahre nicht halten am ende wurde Portofolio Masse doch ein Gewinn beschehren?
    Eine Weiterentwicklung von einem System und die Bekannmachung, daß ein System auf einem Denkfehler aufgebaut wurde ist keineswegs desselbe!
    Deswegen möchte ich gerne bitten die Sache zu klären. Vielleicht habe ich das Ganze einfach missverstanden.
    Vielen Dank in voraus!
    LG Roman

    • Soccerwidow
      7 August 2015 at 8:36 pm #

      Hi Roman,

      Rob uns ich haben verschiedene Meinungen… Ich gehe an Fußballwetten systematisch, mathematisch und völlig emotionslos heran, er von der Fußballfanperspektive.

      Grundsätzlich gesprochen… du hast sicher schon davon gehört, dass viele Wege nach Rom führen. 😉 Dieser Artikel ist mein Artikel – lies‘ mal die englische Übersetzung, da hat Rob mächtig mit reingeredet und der Schluss klingt daher etwas anders als der Schluss im deutschen Blog.

      At that time, we were focusing on the selection of individual teams. Perhaps we were lucky because now we follow specific bet types without favouring any team. No team will forever maintain the same statistical patterns as followers of Manchester United will attest to following the departure of their long-standing manager at the end of 2012-13.

      Es wollte Man Utd rausgenommen haben, aber ich habe darauf bestanden. Rob ist eingefleischter United Fan und folgt dem Team auch inzwischen seit fast 35 Jahren. „Teamdenken“ ist daher nicht leicht aus ihm rauszukriegen. Fußballfans können ihn da ganz sicher verstehen.

      Aber wie gesagt… es führen viele Wege nach Rom.

      Ach so… “Denkfehler”… da muss ich vielleicht mal kurz mehr dazu erklären…

      Der „Denkfehler“ war, dass ich mich in den ersten Jahren auf einzelne Mannschaften konzentriert hatte (wie Man Utd) und dabei das große Bild aus den Augen verloren hatte (Buchmachermarkt, Ökonomie der Preise, etc.).

      Dieser „Denkfehler“ war jedoch notwendig, sonst wäre ich jetzt nicht wo ich bin. Man muss erstmal das Kleine verstehen (Wettquotenkalkulation einer einzelnen Mannschaft), um dann größer zu denken (den ganzen Markt).

      Vielleicht ist „Denkfehler“ ja auch nicht das richtige Wort. Ich muss hier mal Akademiker aufrufen und fragen, wie man es nennt.

      Liebe Grüße!

      Schlussbemerkung: Jetzt zitiere ich dich „Eine Weiterentwicklung von einem System und die Bekanntmachung, daß ein System auf einem Denkfehler aufgebaut wurde ist keineswegs desselbe!“

      Die HDA Tabellen sind KEIN Wettsystem. Es sind Simulationstabellen, was passiert, wenn… das waren sie vor 5 Jahren und sind es noch immer. Daran hat sich nichts geändert. Dieses Jahr sind jedoch weitere Visualisierungen hinzugekommen (Inflektionpoints)… alles andere ist „Interpretation“ – mein Artikel von 2011, Rob’s Schriftverkehr mit dir, etc.

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